Um die zukünftigen verschärften Abgasnormen umsetzen zu können, ist eine von vielen Maßnahmen der Einsatz der SCR Technologie. Voraussetzung für ein funktionierendes SCR-System ist die Einspritzung eines Additives aus Harnstoff in den Abgasstrom, das durch die Hitze der Abgase Ammoniak freisetzt.
Ammoniak ermöglicht die Umwandlung der Stickoxide in Wasser und Stickstoff. Circa siebzig Prozent NOx-Emissionen können so vermieden werden.
Ein positiver Nebeneffekt dieses Verfahrens ist die Reduzierung des Kraftstoffverbrauches und die Reduzierung von Abgasen und Schadstoffpartikeln um bis zu zehn Prozent. Die Harnstofflösung wird beim Betanken in einen separaten Fahrzeugtank gefüllt. Die Harnstofflösung (32.5%) ist eine vergleichsweise harmlose Chemikalie.
Der Kristallisationsbeginn von Harnstoff liegt bei minus elf Grad Celsius. Dies bedeutet, dass alle harnstoffführenden Bauteile gegen Kälte geschützt werden müssen. Dies kann über thermische Isolation oder durch Beheizung erfolgen.
Technische Daten
